Ich stelle Access Consciousness jeden Tag infrage

Gast Blog-Eintrag von Hagit Ginzburg
Israelische Journalistin, Comedian und Redakteurin

 

Ich stelle Access Consciousness jedenTag infrage. Jedes Mal, wenn ich eines der Werkzeuge von Access verwende, ist da immer noch eine Stimme in meinem Kopf, die sagt: “Das ist zu einfach, um wahr zu sein.” Jedes Mal, wenn das Wort Sekte aufkommt – manchmal kommt das vor, wenn einer meiner Comedian-Freunde mich damit aufzieht, dass ich jetzt „in einer Sekte bin“, manchmal, wenn ein Artikel erscheint, der im Brustton der Überzeugung behauptet, Access sei eine Sekte  – dann stelle ich es infrage. Werde ich hier verarscht? Wird mein Verstand verarscht? Bin ich einer dieser schwachen Leute, denen man alles verkaufen kann? Sind diese Leute verrückt? Bin ich verrückt?

Aber dann passieren zwei Dinge: Zuerst erkenne ich, dass Fragen zu stellen ein Werkzeug ist, das ich von Access Consciousness bekommen habe. Und zweitens: Dieses komische, seltsame Zeug funktioniert tatsächlich.

Ich erinnere mich daran, was mich in erster Linie dazu gebracht hat – nämlich meine chronischen Handgelenksschmerzen, unter denen ich jahrelang gelitten hatte. Sie verschwanden an dem Tag, an dem Dr. Dain Heer, Co-Creator von Access Consciousness, mir dieses kleine Werkzeug gab, das sich „Zu wem gehört das?“ nennt. Simsalabim – und die Schmerzen waren weg. Ja, es war so einfach, und da habe ich erkannt, dass es da mehr gibt, das ich erforschen muss.

So vieles ist mir in diesen kurzen 7 Monaten, seit ich angefangen habe, Access Consciousness weiter zu erkunden, passiert. Ich bin nun weniger depressiv, weniger ängstlich. Ich laufe nicht mehr in der Welt herum und denke, mein Leben sei leer und sinnlos (und ich weiß, es war niemals leer und sinnlos). Ich habe gelernt, für mich selbst andere Wahlen zu treffen; ich habe gelernt, mehr ich zu sein – und das fällt jemandem, der sein ganzes Leben versucht hat, jemand anders zu sein, nicht leicht. Ich fühle mich würdig.

Ich habe Menschen losgelassen, die mich früher immer verletzt oder missbraucht haben, ich habe aufgehört, vor dem Unbekannten Angst zu haben. Ich habe so viele Momente der Freude und Leichtigkeit erlebt, mehr, als ich mir je hätte träumen lassen. Mein Leben fühlt sich jetzt wie ein endloser Fundus an Möglichkeiten an, anstatt dieses dunklen, verzerrten Nebels, das es vorher war. Ich habe ein besseres Sexleben und fühle mich wohler in meinem eigenen Körper. Verflixt, ich mag und genieße meinen Körper jetzt, nach 34 Jahren Essstörung und einem negativen Körperbild. Ich bin buchstäblich ins Licht gekommen.

Ich habe Menschen getroffen, die weder mich noch sich selbst bewerten, die jeden Tag wählen, das Drama loszulassen. Ich habe ein paar wunderbare Freunde gefunden.

Ich habe gesehen, wie eine junge Frau ihre Magersucht überwunden hat, nur indem sie das Buch “Sei Du Selbst und verändere die Welt” gelesen hat. Ich habe gesehen, wie Freunde von mir glücklicher und leichter geworden sind, ohne auch nur einen Dollar zu zahlen oder zu einem einzigen Access-Consciousness-Kurs zu gehen – nur, indem sie die kostenlosen Online-Videos gesehen, Artikel gelesen und mit mir gesprochen haben. Ich habe Veränderungen gesehen, die ich nie für möglich gehalten hätte. Ich sehe sie weiterhin jeden Tag.

Und vor allen Dingen: Ich bin bewusst geworden. Ja, ich kann vor Leuten sitzen und diese Energie sein, die ihnen erlaubt, mir zu erzählen, was sie gerade durchmachen. Ja, ich weiß, was in ihnen vorgeht, ohne dass sie es mir erzählen. Ja, ich weiß, was ich sagen muss, um Leichtigkeit in ihrer Welt zu kreieren. Ja, ich bin jetzt diese Person – diese verrückte, spirituelle, energetische Person, die über merkwürdiges Zeug spricht. Ja, es ist mir egal, was du über mich denkst. Es ist mir einfach egal. Ich bin zu sehr damit beschäftigt, dabei zu helfen, diese Welt besser zu machen.

Tun die Journalisten, die Geschichten darüber schreiben, dass Access Consciousness eine Sekte ist, das? Nein. Sie zielen nur auf Schlagzeilen ab, und „neuer Sekten-Alarm“ ist eine verdammt gute Schlagzeile. Woher ich das weiß? Weil ich auch eine Journalistin bin. Und das schon seit 21 Jahren.

Ich weiß, wie diese Artikel geschrieben werden – alles, was es braucht, ist nur eine wütende Person, die das Magazin oder den Reporter kontaktiert. Das ist alles. Sie haben nicht wirklich die Zeit, Nachforschungen anzustellen oder nach Menschen zu suchen, die diese „Sekte“ ausprobiert haben und die vielleicht eine andere Perspektive dazu haben. Stattdessen sind sie zynisch, so, wie – so nehmen sie an – ein Journalist eben sein sollte, und sie sind auch ein kleines bisschen bösartig. Warum? Weil sie es können.

Und dann haben sie ihre Schlagzeile, die Leute reagieren und schreiben gemeine Kommentare und sie bekommen ihren kleinen Ego-Boost, dieses warme Gefühl im Bauch, weil sie denken, sie würden dabei helfen, die üblen Jungs auffliegen zu lassen. Aber das ist nicht das ganze Bild. Das ist es niemals. Es ist nur das einfache Bild – das eine, das sie leicht kreieren können. Sie ziehen nicht einmal in Betracht, dass die „üblen Jungs“ vielleicht gar nicht so übel sind.

Wenn ich heute einen Artikel über Access Consciousness schreiben würde, wäre ich vermutlich die objektivste Journalistin von allen – weil ich Access nun schon seit 7 Monaten erforsche und infrage stelle. Ich kenne das ganze Bild.

Und stell dir mal vor – in meinem Artikel ginge es um den Raum und die Veränderung, die es Menschen anbietet. Ja, Menschen, die zu Access Consciousness kommen, sind häufig verloren oder verletzlich – doch es ermächtigt sie dazu, etwas anderes zu sein. Und ich kann darüber schreiben, weil ich es gesehen habe und keinen bewertenden Verwandten hatte, der mir ins Ohr geflüstert hat.

Wenn diese Reporter jemals wirklich Access Consciousness untersuchen würden, wären sie vermutlich enttäuscht zu entdecken, dass es nicht versucht, den Verstand zu kontrollieren, und niemanden dazu zwingt, für Kurse zu bezahlen – die Leute können die meisten Werkzeuge umsonst oder für ein paar Kröten online bekommen. Niemand hier erzählt dir, da ist dein Guru, jetzt heirate ihn und gebäre ihm 13 seiner Kinder. Oh – und es bezeichnet sich auch niemand als „Guru“. Tatsächlich wird dieses Wort niemals benutzt. Wie enttäuschend!

Also ja, die Leute mögen denken, dass es merkwürdig ist, aber weißt du was? Es funktioniert, zum Teufel. Also, wen kümmert`s?

Hagit Ginzburg ist eine israelische Journalistin, Comedian und Redakteurin. Seit über 20 Jahren, seit sie 14 Jahre alt ist (1994), schreibt sie für israelische Medien. Frau Ginzburg ist aktuell stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift „Menta“, dem führenden israelischen Wellness-Magazin.

 

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