Wie Dankbarkeit dein Leben verändern kann

Wieviel hat sich für dich im letzten Jahr geändert?
In den letzten sechs Monaten? Drei Monaten? Letzte Woche?

gratitudeDie meisten von uns sind gut darin, ihre Begrenzungen, Probleme und Themen zu identifizieren. Wir wissen, was “falsch” an uns ist und wir fokussieren uns darauf, das zu ändern. Was viele von uns niemals kennengelernt haben, ist jemand, der uns hilft, das zu sehen, was wir geändert haben und das anzuerkennen und zu feiern!

“Die Schwierigkeit an der Selbstbewertung und dem Fokus darauf, was falsch ist, ist, dass es letztendlich schädlich für uns selbst ist…”

Irgendwie scheint Anerkennung, für das, was wir kreiert oder geändert haben, fast wie ein Sakrileg.  Vielen von uns wurde beigebracht, es sei arrogant, überheblich oder nicht produktiv.  Und das wiederum unterstützt die Meinung, dass wir uns dauerhaft bewerten sollten um zu sehen, was falsch ist. Ich hab sogar mal eine Frau sagen hören, dass ihre Mutter unentwegt zu ihr sagte “Ich sage dir doch nur, was falsch an dir ist, damit du weißt, was du zu ändern hast.”

Die Schwierigkeit an der Selbstbewertung und dem Fokus darauf, was falsch ist, ist, dass es letztendlich schädlich für uns selbst, unser Leben und unsere Lebensführung ist. Bewertung erlaubt uns nicht zu wachsen oder zu kreieren, sie kreiert nur mehr Falschheit

Hier ist eine Übung, die du ausprobieren kannst. Suche dir ein Stück Obst aus. Du kannst reinbeißen, oder auch nicht. Nimm einen Stift und Papier und schreibe fünf Dinge auf, die falsch sind an dem Stück Obst. Es könnte die Farbe sein, oder eine braune Stelle oder der Geschmack könnte besser sein, usw. Wie fühlst du dich, nachdem du diese 5 “falschen” Dinge aufgeschrieben hast? Was ist deine Ansicht über dieses Stück Obst? Hast du eine Wahrnehmung von Kreation und Ausweitung oder Kontraktion? Nun nimm dir einen Moment und zerstöre und unkreiere all deine Projektionen, Erwartungen, Abtrennungen, Ablehnung, Bewertung über dieses Stück Obst. (Du kannst einfach darum bitten, dass es geschieht)

“Was ist richtig an dir, das du nicht verstehst?”

Nimm dir jetzt ein paar Minuten, um ein wenig umher zu laufen, vielleicht magst du auch kurz an die frische Luft gehen und ein paar tiefe Atemzüge nehmen. Nun komme zurück zu dem Stück Obst. Diesmal wirst du fünf Dinge anerkennen, für die du an dem Obst dankbar bist. Nimm dir die Zeit um dir die Farbe wirklich anzusehen, den Geschmack auf der Zunge zergehen zu lassen, zu überlegen, welcher Beitrag es wohl für dich und deinen Körper sein könnte. Schreibe diese fünf positiven Dinge über das Obst auf. Was nimmst du wahr? Fühlst du dich ausgedehnter? Was sagt dir diese Übung darüber, was passiert, wenn wir immerzu uns darauf fokussieren, herauszufinden und zu verbessern, was “falsch” an uns ist? Bist du gewillt, deinen Fokus zu verändern?

Es geht hierbei nicht darum, Dinge zu erfinden oder zu behaupten, dass etwas nicht existiert – es geht um den Wechsel vom Probleme-Jagen hin zum Anerkennen des Guten und vorwärts zu gehen. Es gibt ein sehr kraftvolles Access Consciousness Werkzeug, das fragt: “Was ist richtig an dir, das du nicht verstehst?” Versuche mal mit dieser Frage durch deinen Tag zu gehen, indem du “mir” statt “dir” fragst.

Was könnte das kreieren?

Während wir daraus aussteigen, immer nur das zu sehen, was “falsch” an uns ist, steigen wir auch aus dem Fokus auf unsere Vergangenheit aus.

“Was, wenn deine Vergangenheit dich nicht definiert hätte?”

Was, wenn deine Vergangenheit dich nicht definiert hätte? Wenn du dich auf Zeiten fokussierst, in denen du böse oder gemein zu jemandem warst, kannst du dich dann wirklich vorwärts bewegen? Mache es wieder gut, wenn es sein muss und wähle, anders zu sein. Wenn du zu jemandem nett bist (und das schließt auch dich mit ein), erkenne das bitte an! Schon allein der Akt des Anerkennens bringt uns dazu, mehr von dieser Energie zu wählen.

Wir sehen meistens das, wonach wir suchen. Wenn du danach suchst, was falsch an dir ist, wird es das sein, was du finden wirst. Wenn du danach suchst, was richtig an dir ist und was du verändert hast, wirst du viel mehr davon finden!

Eine kurze Anmerkung: Ein Teil des Grundes, weshalb wir oft die Entwicklung, die wir gemacht haben, nicht anerkennen, ist, dass wenn einmal etwas verändert ist, wir uns oft nicht erinnern “wie es war”. Wenn du ein großer Nagelkauer warst und plötzlich damit aufhörst, wird sich nicht an den Nägeln zu kauen normal für dich anfühlen und an den Nägeln zu kauen wird nicht mehr Teil deines Universums sein! Es kann hilfreich sein, einen Freund zu beteiligen. Wähle Leute, denen du wirklich am Herzen liegst und frage, ob sie Veränderungen an dir sehen können. Die Chance ist groß, dass sie einen klareren Blick auf dich haben werden, als du!

Wenn du die Veränderungen, die du gemacht hast, anerkennst, anstatt dich darauf zu fokussieren, was an dir “falsch” ist, nimmst du es in die Hand, ein expansiveres und freudvolleres Leben und ebensolche Zukunft zu kreieren. Ist das etwas, das ein Beitrag für dich sein könnte?

“Wenn du die Veränderungen die du gemacht hast anerkennst … nimmst du es in die Hand, ein expansiveres und freudvolleres Leben und ebensolche Zukunft zu kreieren.”

Möchtest du mehr Veränderung? Mehr Werkzeuge, um zu sehen, was richtig an dir ist? Vielleicht wäre es ein Beitrag Dr. Dain Heer´s Buch Being You Changing the World (Sei du selbst und verändere die Welt) auszuprobieren.

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